Presseartikel 2018

Der Lions Club Kelkheim und „Klasse 2000“

In den letzten Ausgaben der Kelkheimer Zeitung haben wir ausführlich über den Adventskalender von Lions und Rotarier berichtet, auch darüber, wie diese beiden Organisationen in Kelkheim das Geld verwenden, das bei der Kalender-Aktion zusammengekommen ist: Vor allem für die Unterstützung der Kelkheimer Schulen. Nicht zuletzt deshalb erinnert der Lions Club daran, dass der Club seit Jahren Kinder und Jugendliche durch verschiedene Projekte unterstützt.

 

Darüber wird immer wieder in der Presse berichtet, zum Beispiel wenn der Club ein Spielmobil für das Museum Kelkheim, die Ausstattung einer Fahrradwerkstatt an der Gesamtschule Fischbach oder vieles anderes alleine oder zusammen mit den jeweiligen Fördervereinen von Schulen finanziert. Es gebe aber auch Vorhaben und Aufgaben des Lions Clubs Kelkheim, die mehr im Hintergrund, aber dafür umso langfristiger wirken. Und über die auch schon vor einiger Zeit in der „Kelkheimer Zeitung“ berichtet wurden, sodass sich hier eine Informations-Auffrischung durch den Lions Club ergibt.

Dazu gehört das Projekt „Klasse 2000“, das vor etwa 25 Jahren am Klinikum Nürnberg entwickelt wurde, von den Lions Deutschland gesponsert wurde und wird. Inzwischen habe das Projekt mehr als 1,4 Millionen Kinder erreicht, allein im Schuljahr 2016 /17 mehr als 450 000 Kinder in etwa 20 000 Klassen. Dieses Projekt zielt darauf hin, nicht nur die Gesundheit der Kinder zu fördern, sondern auch deren Gesundheit und Stabilität. Deshalb unterstützt der Lions Club Kelkheim, wie es in einer Pressemitteilung heißt, jedes Jahr seit 2001 mit mehreren tausend Euro das Programm „Klasse 2000“. Die Grundschulkinder erfahren – so wird in der Mitteilung unterstrichen – was gesund für sie ist, was ihnen gut tut, wie sie K o n f l i k t e friedlich lösen können. Sie werden ermutigt, auch Nein sagen zu können.

Das zielt darauf hin, sie weniger anfällig für Suchtgefahren zu machen wie Rauchen, Alkohol, Drogen, übermäßiger Fernsehkonsum und Ähnliches. Auch das zunehmende Problem Mobbing werde behandelt und dem Thema „Freunde haben, Freunde gewinnen“ gegenübergestellt. Dazu kommt, dass die Unterrichtsstunden „Klasse 2000“ besondere Höhepunkte für die Kinder sein sollen. Gesundheitsförderer/ innen führen in den Schulklassen während des Unterrichts zwei bis dreimal pro Jahr neue Themen ein und bringen dafür interessante Spiele und Materialen mit. Die Lehrkräfte, die dazu speziell geschult werden, vertiefen danach diese Punkte, sodass in jedem Schuljahr etwa vierzehn Klasse 2000 – Stunden stattfinden. Vier Jahre lang, vom 1. bis zum 4. Grundschuljahr, läuft das Programm, an dem in Kelkheim – vom Club Kelkheim gefördert, 39 Schulklassen teilnehmen:

Dazu zählen alle Schüler der Liederbachschule und der Grundschule Sindlinger Wiesen sowie zwei Jahrgänge der Max-von-Gagern-Schule. Dieser kontinuierliche Unterricht wirke sich – wie Begleitstudien bewiesen hätten – positiv auf die Kinder aus. Das zeige sich auch später im Zusammenhang mit den Problemen Rauchen, Drogen und „Komasaufen“, wenn die Kinder zu Jugendlichen herangewachsen sind. Gründe genug für den Lions Club, das Programm „Klasse 2000“ auch in den kommenden Jahren weiter finanziell zu unterstützen, schreibt Dr. Peter Ottiger in seiner Pressemitteilung des Lions-Club Kelkheim.

 

Kelkheimer Zeitung 15.02.2018

 

In jedem Jahr erfolgreicher: Der Adventskalender der Rotarier und Lions

Die Lions und Rotarier waren zufrieden mit dem Verkauf des Adventskalenders 2017. Denn bis auf 148 Exemplare wurden die 5.000 Adventskalender verkauft. Ein hervorragendes Ereignis, freuten sich die beiden Präsidenten der Lions Wolfgang Nistroj (Zweiter von rechts) und der Rotarier, Dr. Peter Petersen. „Und damit wurde der Verkauf des Kalenders mit seinen wertvollen Gewinnen im vierten Jahr immer erfolgreicher.“

Davon profitierte unter anderem dieses Mal Alexandra Nunheim, die ein großes I-Pad gewann. Die Reiseverkehrskauffrau scheint ein Glückskind zu sein, denn vor Jahren gewann sie bei einer firmeninternen Verlosung einen Flug nach Amerika.

Für sie und ihre Familie ist es sowieso selbstverständlich, jedes Jahr zur Weihnachtszeit den Adventskalender zu kaufen. Allein schon die Spannung, ob man etwas gewonnen hat oder nicht, sind die fünf Euro wert.

Zufrieden ist auch Jens Ufer, (ganz rechts), der es übernommen hatte, die Gewinne in seinem Geschäft in der Stadtmitte zu lagern und an die Gewinner auszugeben. Denn drei Viertel der Gewinne wurden abgeholt.

Der Rest wird versteigert, ein Vorhaben, dass den beiden Präsidenten noch einmal ein Lächeln wert ist. Denn bei der Versteigerung kommt noch einmal Geld zusammen, das dann dem allgemeinen Gewinn zugeführt wird. Und auch der hat sich gelohnt, vor allem im Hinblick darauf, dass davon wiederum Kelkheims Schulen profitieren, die in verschiedenen Breichen von den Lions und Rotariern unterstützt werden.

Und nebenbei bemerkt: Beide Präsidenten unterhielten sich bei dem Treffen darüber, was man in diesem Jahr noch besser machen kann.

Das heißt also im Klartext: Die Vorbreitungen für den neuen Kalender sind schon im Gange.

Kultur/Soziales

 

Kelkheimer Zeitung 01.02.2018

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Wolfgang Niestroj