Presseartikel 2022

Neuer Präsident des Lions Club –

Heino Grafenhoff bringt frischen Wind

Kelkheim (ju) – Es ist gute und altbekannte Tradition, dass im Lions Club Kelkheim jedes Jahr der Präsident neu gewählt wird. Damit kommt frischer Wind in den Verein, neue Ideen können in Angriff genommen, neue Projekte umgesetzt werden. Mit Heino Grafenhoff haben sich die Lions eben diesen frischen Wind an die Spitze geholt. Der gebürtige Essener zog nebst Anhang (Frau, 1Tochter) wie viele junge Familien vor ihm in den Speckgürtel um Frankfurt und ist in Liederbach heimisch geworden. Er steht voll im Berufsleben, umso größer die Herausforderung Job und Ehrenamt unter einen Hut zu bekommen. „Außerdem besteht der Club ja auch nicht nur aus mir allein. Ich bin sozusagen das Face, aber die vielen aktiven Mitglieder sorgen für den nötigen Drive“, weiß der Bänker. Er freut sich auf seine Aufgaben und auf die Umsetzung seiner Ideen und hofft auf eine Zeit „in voller Präsenz.“

  Seit Juli 2019 ist er Mitglied bei den Löwen und kam in den Genuss der Konzerte und Sommerfeste. Daran möchte er anknüpfen, ging doch während der Pandemie einiges unter. „Ich möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben und selbst Hand anlegen“, fasst er seine Intension, die Präsidentschaft zu übernehmen, in Worte. Bodenhaftung und aus dem geschützten Umfeld heraus Gutes tun, dafür möchte er stehen.

  Ganz wichtig ist dabei die Club-DNA. Freundschaften entstehen hier, man ist in den Jahren zusammengewachsen, aneinander gewachsen. Aber, Grafenhoff hat auch die Zeichen der Zeit erkannt. „Wir sind auf dem Papier eine klassische Herrenrunde, damit ist jetzt Schluss. Wir stehen auch den Frauen offen und hoffen damit, frisches Blut und neue, zeitgemäße Ideen und Projekte entwickeln zu können.“ Also heißt die Devise jetzt: weibliche Mitglieder gewinnen. Auch in den Ämtern innerhalb des Clubs findet ein Generationenwechsel statt. Ältere lassen los, machen den Platz frei für Jüngere. „Wir müssen einen gesunden Mix finden, denn wir möchten niemanden verlieren, allerdings haben wir noch viel Ausbaupotenzial“, so der neue Präsident. Damit spielt er auch auf die vielfältigen Möglichkeiten an, die die Sozialen Medien bieten. Hier müsse man aktiver werden, um an der „neuen DNA zu arbeiten“. Schwerpunkt sei auch die Vernetzung mit anderen Lions Clubs. Mitglieder mitnehmen, aus Corona rausziehen, gemeinsame Aktivitäten, so die Devise. In diesem Jahr konnte nach langer Zeit endlich mal wieder eine Clubreise durchgeführt werden, für das nächste Jahr soll das Jazzkonzert wieder aktiviert werden. Und ganz wichtig: endlich mal wieder Treffen, von Angesicht zu Angesicht, ohne Zoom-Meeting und Maske. Halbherzigkeit ist nicht Grafenhoffs Ding, er steht 100 Prozent hinter seinen Ideen und hinter dem Engagement seines Clubs. „Ich stehe dafür, dass wir etwas zurückgeben wollen. Wir sind alle beruflich erfolgreich, uns geht es gut, da kann man auch mal was abgeben“, so sein Motto. Die Projekte an den Schulen, die sie bis dato unterstütz haben, wurden und werden wieder aufgenommen. „Wir gehen aber auch direkt auf die Schulen und die Jugendarbeit zu, um gemeinsam zu überlegen, was wir noch tun können, wo noch Unterstützung benötigt wird. Das ist mir persönlich eine Herzensangelegenheit.“ Mit soviel Elan und Bereitschaft zur Veränderung werden die Lions gewiss das ein oder andere neue Projekt anstoßen.

 

Quellenangabe: Kelkheimer Zeitung  vom 09.09.2022, Seite 4

Gemeinsam neue Wege gehen, um Gutes zu bewirken"

Dieses Motto will der neue Lions-Präsident leben - Erstmals werden auch Frauen im Club aufgenommen

Heino Grawenhoff blättert schon mal in seinem Programm. Für ein Jahr gibt er bei den Lions den Takt und die Themen vor. Wobei er auch hinter die „Kulissen“ der Gemeinschaft schauen möchte.

 

Kelkheim - Das kleine Faltblatt in Orange mit blauer Schrift liegt längst vor. Es ist das Werk eines jeden Präsidenten im Lions-Club. Hier führt der Chef - jeweils für ein Jahr - sein Programm auf. Und auf dem Titel das Motto. Heino Grawenhoff hat sich für einen langen, aber klaren Satz entschieden: "Gemeinsam neue Wege gehen, um Gutes zu bewirken!" Im Jahreskalender für die Mitglieder lässt er mit einer Mischung aus Führungen, Vorträgen und Diskussionen zu Kultur, Technik, Wirtschaft und Gesundheit schon seine Philosophie durchblicken: "Wenn, dann mache ich das mit Vollgas und Engagement. Halbherzig ist nicht mein Ding", betont der 53-Jährige, der mit seiner Frau und der Tochter (16) in Liederbach wohnt und als Präsident Jochen Lindenau beerbt hat.
Ein Freund hatte ihn vor gut drei Jahren für die Lions geworben. "Das hat mich gleich begeistert", sagt der Manager bei der Deutschen Bank, der im Moment die Integration der Postbank in den Konzern im Bereich IT begleitet. In der Organisation könne er "ein bisschen was zurückgeben für die Gesellschaft", so Grawenhoff, der nicht nur in seinem einen Präsidenten-Jahr "selbst anpacken" will. Ganz konkrete Projekte neben den regelmäßigen Treffs möchte er noch nicht nennen. Natürlich unterstützen die Lions die Kinder- und Jugendarbeit in den Schulen oder von der Stadt. Den Adventskalender als große Einnahmequelle mit dem Rotary-Club Kelkheim wird es weiterhin geben. "Wir wollen sichtbarer werden", sagt Grawenhoff, der auch Projekte mit anderen Lions der Umgebung anstrebt.

Die Frage nach der Gruppen-DNA
In Arbeitsgruppen will er nun aber gerade der Frage nachgehen: "Was hält uns zusammen?" Die Club-DNA der Lions-Freundschaft ist ihm wichtig. Aus diesen Gesprächen heraus wünsche er sich ein gestärktes "Wir-Gefühl", um neue Mitglieder zu begeistern. Hier haben die Kelkheimer vor der Amtsübernahme eine historische Weiche gestellt. Frauen dürfen im Club offiziell aufgenommen werden. Der Präsident, der aus Essen stammt und in seiner Freizeit gerne Mountainbike fährt, findet das gut. "Für mich war das ganz normal, wir haben so viele engagierte Damen hier." Allerdings sollen die Lions jetzt nicht automatisch ein Paar-Club werden. Neue Mitglieder werden empfohlen - Grawenhoff schließt nicht aus, dass bald die erste Frau an der Lions-Tür stehen wird.
Das ginge vielleicht einher mit einem Generationswechsel, wo der Präsident "einen Mix finden" will: Routiniers halten, weiter einbinden, Neulinge in Verantwortung bringen. "Es passiert vieles ohne mich", weiß er, dass es viele engagierte Mitglieder längst gibt. So wolle er seine Präsidentschaft "evolutionär, nicht revolutionär" angehen, dabei die "Bodenhaftung" nicht verlieren und weiter daran arbeiten, dass die Lions eben kein elitärer Club seien.

Jazz am Rettershof, Korps in Stadthalle
Da tauchen bekannte neben neuen Dingen auf. Das Jazzkonzert könnte es künftig jedes Jahr geben. Nach dem Erfolg des Landesjugendjazzorchesters wurde die Gruppe für 2023 eingeladen. Am 23. November präsentieren die Lions das Heeresmusikkorps Kassel in der Stadthalle. Um das zu bewerben, kann sich der IT-Fachmann mehr im Bereich Soziale Medien vorstellen. Vor allem aber hoffe er auf ein normales Jahr ohne Pandemie-Einschränkungen. Mit Jazzkonzert und Sommerfest ist Grawenhoffs Start vielversprechend gewesen. wein

 

Quellenangabe: Höchster Kreisblatt vom 12.08.2022, Seite 9

Landesjugendjazzorchester Hessen begeistert auf dem Rettershof

 

 

 

Die „Kicks & Sticks“ begeisterten bei strahlendem Sonnenschein ihr Publikum im Gutshof des Rettershofs.  

Foto: J. Lindenau

 

 

 

Kelkheim (kez) – Alle zwei Jahre veranstaltet der Lions Club Kelkheim gemeinsam mit dem Verein der Freunde Lions Kelkheim e.V im Rahmen des Kultursommers traditionell ein Jazzkonzert im Gutshof des Rettershofes. Jetzt begeisterte das Landesjugendjazzorchester (LJJO) Hessen unter der Leitung von Wolfgang Diefenbach mit amerikanischem Swing und südamerikanischen Latin-Rhythmen das Publikum.

Wenn der Lions Club Kelkheim zu seiner jährlichen Jazz-Matinee auf den Rettershof einlädt, ist der Gutshof liebevoll geschmückt. Es gibt diverse Getränke, selbst gemachten Kuchen und Bratwürste vom Metzger. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sitzen idyllisch im Schatten eines alten Baumes und die Musikerinnen und Musiker auf einer professionell errichteten Bühne.

Das Wetter spielte mit und Lions-Präsident Jochen Lindenau war sichtlich erleichtert, als er die Bühne betrat und verkündete, dass es nach coronabedingter Pause nun endlich wieder ein Jazzkonzert geben kann. Er freute sich über die große Nachfrage und den sehr gut gefüllten Hof und darüber, erstmals das Landesjugendjazzorchester Hessen zu Gast zu haben.

Das Landesjugendjazzorchester Hessen steht seit 1985 für Jazzausbildung auf höchstem Niveau. Im Auswahlensemble kommen die talentiertesten Nachwuchs-Jazzmusikerinnen und -musiker aus ganz Hessen zusammen. Neben der Hauptband „Kicks & Sticks“ stehen an diesem Morgen auch die Sängerinnen und Sänger der eigenen Vokalgruppe „Kicks & Sticks Voices“ mit auf der Bühne. Das Ensemble spielt unter der professionellen Leitung des international gefragten Bandleaders Wolfgang Diefenbach.

Das Programm mit dem Titel „Great American Songbook“ bringt in der ersten Hälfte des Konzertes gute Laune, unter anderem mit Swingtiteln von Count Basie oder Jazz-Klarinettist und Bandleader Benny Goodman. Für die „Moonlight Serenade“ hat das Landesjugendjazzorchester extra einen Ehemaligen eingeladen, der mit seiner Klarinette für den typischen „Glenn-Miller-Sound“ sorgte. Der zweite Teil entführte das begeisterte Publikum dann nach Südamerika und überzeugte mit lateinamerikanischen Rhythmen. Im a cappella vorgetragenen Song „Smile“ von Charlie Chaplin zeigten die „Voices“ ihr ganzes Können und erinnerten an eine Zusammenarbeit mit den berühmten „New York Voices“.

Das Landesjugendjazzorchester Hessen hat die Coronapandemie hinter sich gelassen und präsentierte sich in einer hervorragenden Form. Das Publikum dankte es mit stehendem Applaus und ließ die junge Nachwuchsband erst nach zwei Zugaben von der Bühne gehen. Lions-Präsident Lindenau war so begeistert, dass er noch auf der Bühne eine erneute Einladung für das kommende Jahr aussprach.

 

Quellenangabe: Kelkheimer Zeitung vom 22.07.2022, Seite 2

 

Jazz-Talente spielen auch 2023 am Rettershof

Fischbach - Wolfgang Diefenbach, Chefdirigent des Landesjugendjazzorchesters Hessen (LJJO), ist auch noch einige Tage nach dem Konzert im Rettershof ganz begeistert. Der musikalische Talentschuppen aus dem ganzen Bundesland werde auch im nächsten Jahr wieder zu einem Auftritt in den Gutshof von Fischbach kommen, kündigte er bereits an. Das Ziel sei dann ein ausverkauftes Haus.

Organisiert wurde das Konzert vom Verein der Freunde Lions Kelkheim. Der Club ist damit schon seit vielen Jahren Teil des Kultursommers. Und den Erlös aus der Matinee setzt die Gruppe stets für Kinder und Jugendliche in der Stadt ein. Laut dem Präsidenten Jochen Lindenau, dessen letzte Amtshandlung das Konzert vor der Amtsübergabe war, werden Schule und soziale Projekte auch diesmal berücksichtigt. Eine konkrete Verwendung gebe es noch nicht. Lindenau hat sein Amt dann nur wenige Tage später an Heino Grawenhoff übergeben. Bei diesem sogenannten "Hand over" sei auch mit gut 90 Prozent Mehrheit beschlossen worden, dass die Kelkheimer ein gemischter Club werden, also Frauen künftig aufnehmen wollen, berichtet Lindenau. Und es seien nun zwei neue Mitglieder dabei.

Lindenau war im Rückblick außerdem so angetan vom LJJO, dass er die Gruppe für 2023 direkt wieder eingeladen hatte - auch wenn die Lions eigentlich alle zwei Jahre als Veranstalter auftreten. Unter Diefenbachs Leitung beeindruckte das Orchester mit amerikanischem Swing und südamerikanischen Latin-Rhythmen. Das Programm mit dem Titel "Great American Songbook" brachte zunächst gute Laune unter anderem mit Swing-Titeln von Count Basie oder Benny Goodman. Für die "Moonlight Serenade" hat das LJJO extra einen Ehemaligen eingeladen, der mit seiner Klarinette für den typischen "Glenn-Miller-Sound" sorgte. Der zweite Teil entführte das Publikum nach Südamerika. wein/red

 

Quellenangabe: Höchster Kreisblatt vom 05.07.2022, Seite 9

Start des 11. Kelkheimer Adventskalenders

Es ist sicherlich ungewöhnlich, im Juni über den Adventskalender 2022 zu berichten. Der Winter ist doch noch so weit weg. Es hilft aber alles nichts: Das zuständige Team aus Mitgliedern des Lions Clubs und des Rotary Clubs Kelkheim muss jetzt schon die Vorbereitungen beginnen, um am 1. November 2022 den Verkauf starten zu können. Seit 2013 haben im Zuge eines Wettbewerbs Kelkheimer Schüler das Coverbild gestaltet. Dieses Jahr war die Siegerin Alexandra Blancas von der Max-von-Gagern-Schule mit dem Bild eines Pinguins. Von Schülern dieser Schule sowie vom Privatgymnasium Dr. Richter stammen die Bildchen, die hinter den Türchen des Adventskalenders zu sehen sind. Im Juni startet erneut die Akquisition von Preisen durch die Mitglieder des Lions Clubs und des Rotary Clubs Kelkheim. Alle sind wieder begeistert von dem Erfolg des letztjährigen Adventskalenders. Trotz der Pandemie waren die Spender wieder sehr großzügig, mehr als 300 Preise wurden eingeworben. Deren Gesamtwert lag bei circa 22.000 Euro und entsprach damit der Größenordnung des Vorjahres. Erneut wurden sämtliche 5.000 Kalender verkauft. Beide Clubs teilten sich den Nettoerlös dieser Aktion. Beide Clubs appellieren erneut an die Großzügigkeit der Spender, den Adventskalender 2022 erneut zu unterstützen. Sowohl der Lions als auch der Rotary Club wollen wieder den Überschuss aus dem Verkauf des Adventskalenders 2022 für Vorhaben verwenden, die der Förderung von Kindern und Jugendlichen im Raum Kelkheim dienen. Der Lions Club, beziehungsweise der Verein der Freunde Lions Kelkheim e.V., setzt mit diesen Mitteln zum Beispiel das seit vielen Jahren bestehende Programm „Klasse 2000“ fort, das der Entwicklung der Persönlichkeit von Schülern dient und an den Schulen Sindlinger Wiesen, Pestalozzi sowie Max-von-Gagern angeboten wird. Für die Rossert-Schule werden Sportgeräte beschafft. Weiterhin werden die Ferienspiele der Stadt Kelkheim unterstützt. Über weitere Projekte laufen Gespräche mit Kelkheimer Schulen. Der Rotary Club Kelkheim wird die Erlöse zu Gunsten von Projekten für Kinder und Jugendliche verwenden. Die Kelkheimer Rotarier haben dafür 2015 das langfristige Projekt „Make Dreams real“ gestartet. Der Fokus liegt dabei auf der finanziellen und tatkräftigen Unterstützung von Schulen und Jugendeinrichtungen in Kelkheim.

 

Im vergangenen Jahr schmückte der Schneemann den Kalender.

 

Foto: Rotary Club

 

Quellenangabe: Kelkheimer Zeitung, 24.06.2022 Seite 13

Landesjugendjazzorchester kommt

Lions-Freunde laden Hessens Talente an den Rettershof ein

Fischbach - Das Landesjugendjazzorchester Hessen (LJJO) ist ein Auswahlensemble, in dem die größten Talente Big-Band-Jazz spielen. Es wurde 1985 von Wolfgang Diefenbach, der es noch heute leitet, gegründet. Insgesamt hat das LJJO in vier Formation rund 70 Mitglieder. Unter dem Titel "Kicks & Sticks & Voices" kommen Hessens beste Jung-Jazzer nun an den Rettershof. Gastgeber ist der Verein Freunde der Lionsin Kooperation mit dm Kelkheimer Lions-Club. Beginn ist am Sonntag, 26. Juni, 11 Uhr. Der Erlös ist für Kinder- und Jugend-Projekte in der Stadt bestimmt.

Das passt ins Bild: Denn Ziel des LJJO ist es, "hochbegabten Nachwuchsmusikerinnen und -musikern eine professionelle Big Band-Ausbildung auf höchstem Niveau zu ermöglichen", betonen die Verantwortlichen. Für viele ehemalige Mitglieder der Band sei das Orchester "das Sprungbrett für eine steile Karriere im Jazz gewesen". Sie seien in Berufs-, Rundfunkorchestern, in Bands und in wichtigen Positionen im Musikgeschäft zu finden. Ihr Können stellen die jungen Musizierenden auf Auslandstourneen unter Beweis. So waren die "Kicks & Sticks" 2019 in Dänemark und Rumänien, 2018 in China und 2017 in Kanada. Bislang sind 14 CDs und eine DVD entstanden. Seit 2020 produziert das LJJO zudem Videos für seinen Youtube-Kanal.

Die Karten für Kelkheim kosten 25 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 sowie Studenten 12 Euro. Es gibt sie in den Buchhandlungen Tolksdorf und Pabst, in der Hornauer und Sonnen-Apotheke, beim Kiosk Weber, in Micha's Lädchen sowie bei Schreibwaren Sulikowski in Liederbach. Für Verpflegung wird gesorgt. wein

Quellenangabe: Höchster Kreisblatt vom 23.06.2022, Seite 9

 

Landesjugendjazzorchester Hessen jazzt und
swingt im Gutshof des Rettershofs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kick & Sticks präsentieren gemeinsam mit den Kick & Sticks Voices ihr Programm „Great American Songbook“ im Gutshof. Foto: LJJO

 

Dass der Rettershof ein hervorragender Ort für Veranstaltungen jeglicher Art ist, hat sich schon längst herumgesprochen. Viele Stars aus Musik, Komödie und Theater machten hier schon Station, das Rheingau-Musik-Festival gastiert regelmäßig im Gutshof. Jetzt kommt ein weiteres Highlight hinzu.

 

Am Sonntag, 26. Juni, um 11 Uhr präsentiert der Verein der Freunde Lions Kelkheim e.V. in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Kelkheim ein Jazzkonzert der ganz besonderen Art. Zu Gast ist das Langesjugendjazzorchester (LJJO) Hessen mit seinem „Great American Songbook“-Programm. Die Big Band und das Vokalensemble präsentieren Highlights von Komponisten wie George Gershwin, Cole Porter und Carlos Jobim aus dem Great American Songbook. Die handverlesenen Arrangements begeistern gleichermaßen Swing- und Latin-Fans.

 

Das Landesjugendjazzorchester Hessen ist ein Auswahlensemble, in dem die talentiertesten Jazzmusikerinnen und -musiker aus ganz Hessen gemeinsam Big-Band Jazz spielen. Das LJJO Hessen wurde 1985 von Wolfgang Diefenbach als Bildungsmaßnahme gegründet. Heute besteht es aus vier Formationen: den Kicks & Sticks und Kicks & Sticks Voices und den Nachwuchsensembles Junior-Band und Junior-Voices. Insgesamt hat das LJJO damit rund 70 Mitglieder. Ziel des LJJOs ist es, hochbegabten Nachwuchsmusikerinnen und -musikern eine professionelle Big Band-Ausbildung auf höchstem Niveau zu ermöglichen. „Für viele ehemalige Mitglieder der Band ist das LJJO das Sprungbrett für eine steile Karriere im Jazz gewesen. So sind sie in Berufsorchestern, bei fast allen Rundfunkorchestern, in freien namhaften Bands und in wichtigen Positionen im Musikgeschäft in ganz Deutschland zu finden“, erklärt Wolfgang Diefenbach. Seit 1985 musizieren die besten Nachwuchs-Jazzerinnen und -Jazzer in der Big-Band mit Wolfgang Diefenbach als Bandleader. Die Mitglieder in den Kicks & Sticks sind ungefähr im Alter von 18 bis 26 Jahren. Die Kicks sind das Hauptensemble des LJJOs und spielen über das Jahr verteilt regelmäßig Konzerte, oft auch mit internationalen Solisten. In den letzten 35 Jahren haben sie 25 Auslandstourneen absolviert. Das Orchester veranstaltet jährlich zwei Arbeitsphasen, zu denen alle vier Ensembles für intensive Proben mit namhaften Dozentinnen und Dozenten und ein Abschlusskonzert zusammenkommen. Weitere Projekte und Konzerte finden zusätzlich jährlich statt, für die die Band oft mit internationalen Stars zusammenarbeitet und auf großen Festivals auftritt. Ihr Können stellen die jungen Musizierenden auch auf regelmäßigen Auslandstourneen unter Beweis. So waren die Kicks & Sticks 2019 in Dänemark und Rumänien, 2018 in China und 2017 in Kanada unterwegs und haben in vollen Sälen gespielt. Besonders beeindruckt zeigte sich der künstlerische Leiter von dem Auftritt in China. „Die Chinesen kennen keinen Jazz und die 12.000 Zuhörer in der Halle sind abgegangen, weil sie so einen großen Gefallen an der Musik fanden. Das war schon überwältigend“, erinnert sich Diefenbach.

 

Als er vor knapp 38 Jahren das LJJO Hessen ins Leben rief, war er schon als Musiker überaus erfolgreich. „Ich musste schon mit 15 Jahren Steuern zahlen, weil ich mit meiner damaligen Rock Band so erfolgreich war“, schwelgt der Rock‘n‘Roller in Erinnerungen. In seiner langen und erfolgreichen Musikerkarriere hat Wolfgang Diefenbach mit namhaften Orchestern, internationalen Solisten und bedeutenden Jazzkomponisten und Arrangeuren wie Bill Holmann, Manny Albam, John Clayton, Bob Mintzer, Jerry van Rooyen, Bill Dobbins, Ray Brown, Bob Florence, Steve Gray und vielen anderen zusammengearbeitet. Für seine herausragende Arbeit, mit der sich das Landesjugendjazzorchester Hessen weit über die Landesgrenzen hinaus und auch international einen Namen gemacht hat, wurde er 2008 mit dem Hessischen Kulturpreis ausgezeichnet.

 

Neben seinem intensiven Engagement für junge Jazzmusiker widmet sich der erfahrene Bandleader und Voice Coach noch der Leitung von Jazz-Vokalensembles. 2009 wurden die Kicks & Sticks Voices als eigenes Ensemble gegründet. Zusammen mit den Kicks & Sticks studieren sie Werke für Big-Band mit Chor oder Solistinnen und Solisten ein. A Cappella Titel präsentieren die Voices auch regelmäßig in ihren Konzerten mit der Band. 2011 nahmen die Voices mit der Band die „Didn’t We“ CD auf. Speziell für diese Aufnahme wurden der Band von Darmon Meader nach einem gemeinsamen Auftritt beim Rheingau Musik Festival exklusive Arrangements der New York Voices zur Verfügung gestellt. Bei so viel Talent und künstlerischer Schaffenskraft können sich die Zuhörerinnen und Zuhörer auf einen wahren Ohrenschaums im Rettershof freuen. Die Karten kosten 25 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 sowie Studierende mit Ausweis 12 Euro.

 

Schreibwaren Sulikowski, In den Eichen 2,

Liederbach, Tel. 069-30853121

 

Buchhandlung Tolksdorf, Frankenallee 6,

Kelkheim, Tel. 06195-902200

 

Buchhandlung Papst, Frankfurter Str. 50,

Kelkheim, Tel. 06195-5469

 

Hornauer Apotheke, Hornauer Str. 85,

Kelkheim, Tel. 06195-61065

 

Sonnen-Apotheke, Am Kirchplatz 1,

Kelkheim, Tel. 06195-2266

 

Michas Lädchen, Langstraße 1b, Kelkheim,

Tel. 06195-7245302

 

Lotto-Kiosk Weber, Hauptstr. 2, Kelkheim,

Tel. 06195-969427

 

 

Der Künstlerische Leiter Wolfgang Diefenbach

 in Aktion. Foto: Junge Musik Hessen

 

Quellenangabe: Kelkheimer Zeitung,10.06.2022 Seite 3

Gemeinsam neue Wege gehen, um Gutes zu bewirken!

Heino Grawenhoff